Weihnachten, Ostern & CoCounter/Zähler
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Wenn von christlichen Festen die Rede ist, fällt den meisten garantiert zuerst Weihnachten ein. Vom 24. bis zum 26. Dezember feiern wir jedes Jahr die Geburt von Jesus Christus. Macht man sich jedoch die Mühe und liest die entsprechenden Bibelstellen, so wird ganz deutlich, daß mit dem Zeitpunkt der Geburt von Jesus Christus etwas nicht stimmen kann, denn sie kann keinesfalls zu diesem Zeitpunkt (im Winter) stattgefunden haben kann! Warum nicht?
Im Lukas-Evangelium ist die Rede davon, daß die Hirten noch bei den Schafen auf den Weiden waren. Das ist jedoch bis maximal September/Oktober der Fall. Daß wir heute Weihnachten als christliches Fest feiern ist eher der Tatsache zu verdanken, daß zum gleichen Zeitraum (24. bis 26. Dezember) im antiken Römischen Reich die so genannten Saturnalien gefeiert wurden. Dieses Fest wurde zu Ehren Saturns, dem damaligen Gott des Ackerbaus ausgerichtet, und in deren Verlauf sich die Menschen gegenseitig Geschenke machten.
Der weihnachtliche Brauch, immergrüne Bäume im Wohnbereich aufzustellen, geht auf das alte Babylon zurück und hat mit dem Christentum daher wahrlich nichts zu tun.
Darüber hinaus ist Weihnachten nur ein Alibi für eine alljährliche Konsum-Orgie.
 
Ja, Jesus wurde in Bethlehem geboren, das ist Fakt; der entsprechende Zeitpunkt ist nicht wirklich relevant, denn das wesentlich wichtigere, christliche Fest ist Ostern.

Auch im Fall von Ostern wurde das Christentum mit heidnischen Bräuchen “gekreuzt”. Im Frühjahr, wenn sich die Natur aus der Winterstarre löst und alles erneut wächst und fruchtbar wird, schenkt man sich Eier als Symbol dieser Fruchtbarkeit. Den Kindern erzählt man, daß der Osterhase (der Hase als weiteres Fruchtbarkeitssymbol) diese Eier bringt bzw. versteckt.

Daß Jesus Christus für uns und zur Tilgung unsere Sünden am Kreuz gestorben und am 3. Tag von den Toten auferstanden ist, tritt all zu oft in den Hintergrund. Dabei ist diese Tatsache der eigentliche essenzielle Kern des christlichen Glaubens!

Daher sollte man sich, meiner Ansicht nach, auf den wahren Ursprung der christlichen Feiertage besinnen und die entsprechenden Stellen der Bibel kennen lernen, die davon berichten, damit man weder von Konsum und Völlerei, noch von heidnischen Bräuchen vom Wesentlichen des Christentums abgelenkt wird.
 

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